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Genussradeln pur zwischen den Reben der Ortenau

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Naturpark-Radweg Etappe 2 - von Offenburg nach Baden-Baden

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Georg Maaß

20.06.2020 · Community
Im Zuge der Sommer-Urlaubsplanung erwägte ich unterschiedliche Routen, um das Fahrrad von Karlsruhe an den Urlaubsort Wolfach-Sankt-Roman zu transportieren. Was das Navi vorschlägt, entspricht der hier als 2. Etappe und als Teile der ersten Etappe beschriebenen. Aber dies entspricht nicht meiner Priorisierung: 1. möglichst durchgängig im Wald, 2. erreichte Höhe halten. Im Kinzigtal zwischen Wolfach und Offenburg gibt es kaum Schatten und auf der ganzen Route von Offenburg bis Gaggenau gar keinen Schatten. Die Fahrt durch die Rheinebene habe ich daher verworfen. Von Karlstuhe bis ans Albtal bei Ettingen braucht man etwa eine halbe Stunde mit mehr als der Hälfte im Schatten. Im Albtal kann man komplett im Schatten fahren. Wenn man aber bei Marxzell links ins Maisental abbiegt und über Straubenhardt fährt, fährt man wieder ein eine längere Passage hinein ohne Schatten. Das kann man also auch nur eher im Winter oder an Regentagen fahren. Meine Überlegungen gehen daher dahin, über das Maisenbachtal im Wald nach Dobel hinauf, von dort über den Lerchenstein, Kaltenbronn auf der Route der hier als 3. Etappe bezeichneten Strecke bis Freudenstadt und nach Freudenstadt, weil das Ziel Sankt Roman auf 650m Höhe liegt, dann westlich von der kleinen Kinzigtalsperre durch den Wald bis Sankt Roman zu fahren. Das wäre eine Strecke von 120km mit etwa 2200m Gesamtanstieg. Laut OA soll das etwa 9,5 Stunden Fahrtzeit sein. Bislang habe ich es auf meinen Testfahrten noch nicht geschafft, die Strecke von Karlsruhe bis Kaltenbronn in einer vernünftigen Zeit zu schaffen, sondern immer vorher abgebrochen. Außerdem war ich nach jeder Testfahrt über den Lerchenstein nach Ankunft zurück in Karlsruhe so kaputt, daß ich 2 Tage Regeneration brauchte. Das macht Spaß da oben in den Bergen im Wald zu fahren, aber das ist ganz schön abstrengend und wegen der Schotterpisten auch bergab keine Erholung. Eine Fahrt mit nicht fitten Bremsbelägen ist lebensgefährlich. Aufgrund der Erfahrungen bei meinen Testfahrten schätze ich, daß ein Satz Bremsbeläge etwa für 2 komplette Runden reicht, bevor er durch ist. Die hier vorgesehene Strecke auf der Nordseite des Albtals ist durchgängig geteert, aber der Zustand ist grauenvoll mit tretlagertiefen Schlaglöchern, die bis zu 2/3 der Fahrbahnbreite einnehmen. Auf der Südseite der Graf Rhena-Weg ist eine Schotterpiste. Bei Marxzell kann man auf die Nordseite wechseln. Die Fotos sind von der Nordseite jeweils von der Rückfahrt nach Karlsruhe. Teilweise kann man sogar einige der harmloseren Schlaglöcher erkennen.
Foto: Georg Maaß, Community
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