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Energie-Route ab VS-Villingen

· 3 Bewertungen · Radfahren · Schwarzwald
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Rad- und WanderParadies Schwarzwald und Alb Verifizierter Partner 
  • Kaiserturm
    / Kaiserturm
    Foto: Rad- und WanderParadies Schwarzwald und Alb
  • / Mühlenplatz in Unterkirnach
    Foto: Rad- und WanderParadies Schwarzwald und Alb
  • / Bauernhof bei Oberkirnach
    Foto: Rad- und WanderParadies Schwarzwald und Alb
  • / St.-Michaels-Kapelle
    Foto: Rad- und WanderParadies Schwarzwald und Alb
m 1200 1100 1000 900 800 700 600 50 40 30 20 10 km

Diese Tour startet am Bahnhof in Villingen und führt an der historischen Innenstadt vorbei, am Donauzufluss Brigach entlang durch das schöne Kirnachtal nach Unterkirnach. Im weiteren Verlauf fährt man an Oberkirnach und dem Kesselberg vorbei bis zum Stöcklewaldturm, von dessen Aussichtsplattform man einen atemberaubenden Panoramablick hat. Weiter geht es nach Furtwangen und von dort durch das beschauliche Bregtal über Vöhrenbach vorbei am Neuhäusle durch ein wunderschönes Waldgebiet entlang des Wieselsbachs zurück nach Villingen. Eine Tour bei der man den Schwarzwald mit all seinen Facetten kennenlernt.
schwer
50,2 km
4:00 h
490 hm
490 hm

1 Die Stadtmauer mit ihren Toren und Türmen sowie das Münster prägen im Wesentlichen die historische Innenstadt Villingens. Eine Detailkarte erhalten Sie im Tourist-Info & Ticket-Service im Franziskaner Kulturzentrum (www.tourismus-vs.de). Der 1372 erbaute Kaiserturm ist einer der historischen Wehrtürme. 1992 bis 1994 wurde er renoviert. Das Bickentor wurde 1260 errichtet und gehört zu den ersten Tortürmender Stadt. Direkt an das Stadttor ist das Bickenkloster angebaut, das ab 1782 Ursulinen-Kloster und Mädchenschulewar. Heute beherbergt es die St. Ursula-Schule. Das Obere Tor ist der höchste Torturm der Stadt. Es ist jünger als die beiden noch stehenden Tore, das Bickentor im Osten und das Riettor im Westen. Das Riettor ist der älteste Stadtzugang und wurde wahrscheinlich im Frühjahr 1233 erbaut. Es hat einen Treppenaufgang zum „Keffit“-Gefängnis. Hinter dem ehemaligen Franziskanerkloster steht der mit 39 Metern höchste Wehrturm in der Villinger Stadtmauer, der Romäusturm. Ein Bild des Lokalhelden Romäus, der hier einst gefangen war, ziert die Nordseite des aus Buckelquadern erbauten Turmes. Erster Baubeginn des Münsters „Unserer Lieben Frau“ war im Jahre 1120. Der Neubau des spätromanischen Münsters erfolgte etwa 1220. Heinrich von Fürstenberg bestimmte das Münster zum Ort seiner Grablege. 1530 wechselte die Schutzherrschaft über das Münster von ‚Johannes dem Täufer‘ auf Maria - ‚Unserer Lieben Frau‘. Das direkt am Münsterplatz liegende Alte Rathaus, dessen Kern aus dem frühen 13. Jahrhundert stammt, wurde im 16. Jahrhundert großzügig ausgebaut und erhielt damals in etwa sein heutiges Aussehen. Es wird für Sonderausstellungen und Hochzeiten genutzt.

2 Der Luftkurort Unterkirnach, mitten im Naturpark Südschwarzwald gilt als die einstige Wiege des Schwarzwälder Orchestrionbaus. Schwarzwälder Orchestrien waren in der ganzen Welt gefragt und unterhielten die Menschen in Kaffeehäusern, Gaststätten und Tanzpalästen. Heute sind sie nur noch in Museen zu bewundern– skurrile Musikautomaten aus einer anderen Zeit. Führungen auf Anfrage bei der Tourist-Information.

3 Auf dem reizvollen Mühlenplatz in Unterkirnach verzaubern die historische Kirnachmühle und der idyllische Mühlenweiher. Immer dienstags um 10 Uhr findet eine Mühlenführung statt. Jeden Dienstagmogen kann man dem Bäcker bei seiner Arbeit über die Schulter schauen.

4 Die Unterkirnacher Spielscheune bietet ganzjährig, bei jedem Wetter auf drei Ebenen über 1.000 qm Spiel und Sportfläche. Regelmäßige Action- und Animationsprogramme sorgen dazu für viel Abwechslung. Im Kinderparadies, Westernsaloon, Tannis Spaceworld, Abenteuer Tanniland und Tannis kleine Tierscheune finden Kids alles was das Herz begehrt. Radfahrer sind hier herzlich willkommen.

5 Der Stöcklewaldturm ist ein beliebtes Ausflugs- und Rastziel. 127 Stufen führen hinauf zur Aussichtsplattform, von wo man das Panorama über den mittleren Schwarzwald bis zum Feldberg, der Schwäbischen Albund den Alpen genießen kann.

6 Die 150-jährige Sammlung von Schwarzwalduhren im Deutschen Uhrenmuseum in Furtwangen ist weltweit die umfassendste ihrer Art und vermittelt einen tiefen Einblick in Geschichte, Tradition und Kultur des Schwarzwalds. Auch Uhren aus dem Ausland wurden hier bereits im 19. Jahrhundert gesammelt. Ankäufe desLandes, z.B. die Sammlung Hellmut Kienzle im Jahr 1975, ergänzen den internationalen Bestand. Mit über 8000 Objekten zeichnet die Sammlung ein facettenreiches und internationales Bild von Geschichte und Technik rund um das Phänomen Zeit.

7 Das Uhrmacherhäusle in Vöhrenbach ist ein echtesSchmuckstück. Das denkmalgeschützte Gebäude wurde von Ehrenamtlichen der Heimatgilde in zahllosen Arbeitsstunden saniert und soll in ein Museum umgewandelt werden.

8 Die St.-Michaels-Kapelle (oder Bruderkirchle) bei Vöhrenbach ist eine von Sagen umwobene Wallfahrtskapelle aus dem 16. Jahrhundert. Unmittelbar gegenüber dem Kleinod lädt ein Rastplatz mit Teich ein.

9 Der südwestlich von Villingen gelegene Magdalenenberg, größter Grabhügel Mitteleuropas, wurde1890 erstmals Ziel einer Grabung. 80 Jahre später ließ die Deutsche Forschungsgemeinschaft keinen Stein auf dem anderen und fand im Grabhügel 126 Nachbestattungen mit reichen Beigaben. Die Grabkammer, die auf das Jahr 616 v. Chr. datiert wird, ist der größte hallstattzeitliche Holzfund in Mitteleuropa und kann heute im Franziskanermuseum in der Villinger Innenstadt besichtigt werden.

Autorentipp

Ein Abstecher zur Parkanlage Hubenloch lohnt sich. Sie bietet auf einer 9 Hektar großen Fläche, neben Spielplätzen, Sportanlagen und Ruhebänken einen der höchstgelegenen öffentlichen Rosengärten Europas.
Profilbild von Antje Benzing
Autor
Antje Benzing
Aktualisierung: 21.07.2020

Schwierigkeit
schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1045 m
Tiefster Punkt
699 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Bahnhof, Villingen (701 m)
Koordinaten:
DG
48.057754, 8.464771
GMS
48°03'27.9"N 8°27'53.2"E
UTM
32U 460118 5322858
w3w 
///kochen.ernsten.gestiegen

Ziel

Bahnhof, Villingen

Wegbeschreibung

Villingen – Unterkirnach – Oberkirnach –Stöcklewaldturm – Furtwangen

• Start der Tour ist am Bahnhof in Villingen. Es geht geradeaus Richtung Stadtmitte. Auf dem Radweg entlang der Stadtmauer geht es rechts Richtung Mönchweiler. Nach ca. 700 m rechts über die Straße und über die Brigach.

• Dem Radweg nach links um die Kurve bergab Richtung Unterkirnach bzw. dem Brigachtalweg folgen. Der Brigach bzw. der „Sebastian-Kneipp-Straße“ geradeaus folgen.

• An der Feldner Mühle weiter geradeaus zum ehemaligen Kirnacher Bahnhof.  An diesem geradeaus vorbei, dann links über die Brücke, an der Hauptstraße rechts und die Nächste links zum Wanderparkplatz. An diesem geradeaus, vorbei am Brunnen im Tal entlang. An der T-Kreuzung nach der Kläranlage links, die Nächste rechts und durch die Unterführung. Geradeaus zur Hauptstraße, auf dieser nach rechts und auf der „Talstraße“ nach links aus dem Ort hinaus nach Oberkirnach.

• Dort links in den „Kesselbergweg“ und diesem bald steil bergauf ca. 3 km folgen. Oben auf der K5728 nach links. Nach ca. 2,3 km vor der Rechtskurve halb links, über den Wanderparkplatz und am Stöcklewaldturm vorbei. Beim Jugendzeltplatz rechts und dem Forstweg zum Abzweig Fohrenbühl folgen.

• Dort links bergab am Waldrand entlang. An der3er-Kreuzung rechts bergab und auf der asphaltierten Straße ins Tal. An der B500 auf dieser nach links nach Furtwangen.

Furtwangen – Vöhrenbach – Neuhäusle –Villingen

• Am Ortseingang halb links in die „Fohrenstraße“. Anderen Ende rechts zur Hauptstraße und auf dieser nach links. Rechts ab in die Straße „Auf dem Moos“, über die Hauptstraße, dann links dem Bregtalweg nach Vöhrenbach folgen. In Vöhrenbach am Busbahnhof links zurHauptstraße, auf dieser nach links, über die Brücke und die Nächste rechts („Krankenhausstraße“) bergauf.

• Auf der „Herzogenweiler Straße“ steil bergauf aus dem Ort hinaus durch den Wald nach Neuhäusle.

• Am Waldrand (Neuhäusle in Sichtweite) rechts bergab auf dem Forstweg am Viehof vorbei, dann talabwärts zum Wanderparkplatz. Dort rechts zum Radweg und auf diesem nach links. Am nächsten Abzweig rechts, über die Hauptstraße und nach Pfaffenweiler. Auf der Höhe, kurz vor der Einfahrt zum Sportplatz, links auf den Radweg.

• An dessen Ende links bergab und am Wanderparkplatz rechts auf den Schotterweg. Am Spielplatz geradeaus, dann in die Sackgasse, über die Straße, durch das Wohngebiet und an der T-Kreuzung links Richtung Zentrum. An der Stadtmauer nach rechts und auf dem Radweg entlang der Innenstadt zurück zum Ausgangspunkt der Tour.

 

 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Schwarzwaldbahn bis zum Bahnhof Villingen

Anreise mit der Bahn

 

Anfahrt

Bahnhof Villingen

Parken

kostenpflichtige Parkplätze am Bahnhof

Koordinaten

DG
48.057754, 8.464771
GMS
48°03'27.9"N 8°27'53.2"E
UTM
32U 460118 5322858
w3w 
///kochen.ernsten.gestiegen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad


Fragen & Antworten

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Bewertungen

4,7
(3)
Profilbild
Linda F
01.08.2020 · Community
Schöne Tour, wobei die Höhenmeter definitiv zu gering angegeben sind. Es sind über 900 Höhenmeter und keine 490 Höhenmeter. Die Tour ist gut ausgeschildert, wobei in Vöhrenbach ein Schild fehlt.
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Gemacht am 01.08.2020
Harry Giesler
12.09.2018 · Community
Top Radtour mit tollen landschaftlichen Eindrücken. Schwarzwald pur. Hab soe mit einem normalen Tourenbike gemacht und musste 2 mal den heftigen Anstiegen Tribut zollen und schieben. Für Mountainbikes bzw E-Mountainbikes sehr gut zu bewältigen.
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Klaus Gölz
13.08.2016 · Community
Tolle Tour. Abwechslungsreiche Landschaft und unterschiedliche Wegbeschaffenheit. Teilweise pure Schwarzwaldidylle. Die Angabe "Aufsteig 490 m" ist zu gering angegeben. Die Einschätzung "leicht" ist wohl etwas irreführend. Bei www.rad-paradies.de ist die Tour als "schwer" eingestuft. Hängt natürlich von der individuellen Einschätzung und dem Maßstab der jeweiligen Seite ab. Also vorher genau überlegen, ob die Tour passen könnte.
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Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
50,2 km
Dauer
4:00h
Aufstieg
490 hm
Abstieg
490 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch botanische Highlights

Statistik

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