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Waldshut-Tiengen: Klosterweg

· 1 review · Hiking trail · Schwarzwald
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  • Dom St. Blasien
    / Dom St. Blasien
    Photo: Christoph Kunz, Waldshut-Tiengen Tourismus
  • / Albtal mit Stausee
    Photo: Christoph Kunz, Waldshut-Tiengen Tourismus
  • / Flora am Wegrand
    Photo: Christoph Kunz, Waldshut-Tiengen Tourismus
  • / Alpensicht
    Photo: Christoph Kunz, Waldshut-Tiengen Tourismus
  • / Kapelle und Schloss in Gurtweil
    Photo: Christoph Kunz, Waldshut-Tiengen Tourismus
  • / Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Waldkirch
    Photo: Christoph Kunz, Waldshut-Tiengen Tourismus
  • / Unteres Tor in Waldshut
    Photo: Christoph Kunz, Waldshut-Tiengen Tourismus
  • / Hexenturm in Waldshut
    Photo: Christoph Kunz, Waldshut-Tiengen Tourismus
  • / Rhein bei Waldshut
    Photo: Christoph Kunz, Waldshut-Tiengen Tourismus
  • / Dom St. Blasien
    Photo: Tourist-Info St. Blasien, St. Blasien
  • /
    Photo: Stadt St.Blasien
m 1200 1000 800 600 400 200 25 20 15 10 5 km Dom St. Blasien Aussichtspunkt am Gupfen Albsee
Diese Tour startet in der Domstadt St. Blasien. Der Klosterweg stellt die Verkehrsverbindung zwischen dem Kloster St. Blasien, der vorderösterreischichen Waldstadt Waldshut und den klösterlichen Besitzungen auf der Schweizer Rheinseite dar - 1000 Jahre Geschichte auf dem Klosterweg und dazu viel Naturerlebnis. 
moderate
Distance 29.7 km
8:14 h
505 m
922 m
945 m
339 m
Der einstige Klosterweg stellte eine wichtige und lebendige Verbindung dar. Auf ihm verliefen viele Ereignisse, die für das Kloster und seine Umgebung sehr bedeutend waren. Der Zug der Schweizer gegen St. Blasien im Jahre 1468, der Transport der klösterlichen Kleinodien in die sichere Schweiz während des Bauernkrieges und der Marsch der Aufständischen 1525 vor das Kloster, der Zug napoleonischer Truppen vom Rheintal in den Schwarzwald 1796 und die Flucht von Abt Mauritz in die Schweiz... 1761 wurde mit dem Ausbau des Pfades zur Fahrstraße begonnen.

Mit der Aufhebung des Klosters 1807 verlor der Klosterweg seine ursprüngliche Bedeutung, doch orientiert sich der Verlauf der B 500 an diesem historischen Weg. Abseits der Verkehrsstraße verläuft heute wieder der Klosterweg, seit 2001 als Wanderweg ausgeschildert und lädt zum Erholen und Nachdenken über die Geschichte(n) dieser Region ein.

Author’s recommendation

Der Dom in St. Blasien ist immer eine Besichtigung wert.
Profile picture of Leah Raatz
Author
Leah Raatz
Update: October 11, 2016
Difficulty
moderate
Technique
Experience
Landscape
Highest point
945 m
Lowest point
339 m
Best time of year
Jan
Feb
Mar
Apr
May
Jun
Jul
Aug
Sep
Oct
Nov
Dec

Safety information

An mehreren Stellen müssen teilweise stark befahrene Straßen überquert werden - an diesen Stellen bitte besonders vorsichtig sein.

Start

Domplatz St. Blasien (757 m)
Coordinates:
DD
47.760440, 8.131350
DMS
47°45'37.6"N 8°07'52.9"E
UTM
32T 434903 5290040
w3w 
///gents.sample.undergo

Destination

Bahnhof Waldshut

Turn-by-turn directions

Erste Etappe "St. Blasien Häusern", ca. 3,5 km
St. Blasien "grüne Brücke" an der Klosterkirche Richtung Osten über die Haupt- und Friedrichstraße zum Wegschild "Windbergtal, Häusern" und Hinweis Klosterweg  - Ausgang der Windbergschlucht mit Hinweis "Bannwald" - Klosterweg zum Ortsrand von Häusern

Das Wahrzeichen St. Blasiens ist sein ehemaliges Benediktiner-Kloster und der grandiose St. Blasiusdom mit einer der größten Kirchenkuppel Europas. Die Anlage wurde 1783 unter Fürstabt Martin Gerbert eingeweiht. Nach der Auflösung des Klosters 1807 und vielen Jahren als Fabrikationsstätte erwarb 1933 der Jesuitenorden die Anlage für ein Gymnasium. Heute besuchen 830 Schülerinnen und Schüler aus aller Welt das Kolleg, 320 davon das Internat. Mehrfach wurde die einzigartige Klosteranlage durch Brände heimgesucht. Im Februar 1874 wurde die Kuppelkirche zerstört, 1977 brannte das Kolleg.

 

Zweite Etappe "Häusern - Obere Albtalschanze", ca. 4,0 km
Ortsrand Häusern - Landstraße von Häusern nach St. Blasien überqueren - Daumühleweiher - Klosterweg aufwärts bis zum Sportplatz Häusern - Wolfsbrunnenweg Richtung Höchenschwand - Kutterauhaldenweg mit Ausblicken über das Albtal - Obere Albtalschanze

Die Gemarkung von Häusern gehörte zu jenen Gebieten, die die ottonischen  Kaiser Ende des 10. Jahrhunderts dem Kloster St. Blasien als "Zwing und Bann" zum Eigentum überließen. Die älteste Siedlung war der "Wittlisberger Hof", er wird schon 1087 erwähnt uind ist 1813 abgebrochen worden. Andere frühe Höfe waren: Altehof, Schmiedenhof und Hasenhof. Häusern war also eine Siedlung aus klösterlichen Höfen, was sich auch im Ortsnamen niederschlägt. Die "Obere Albtalschanze" ist ein Aussichtsfelsen, der früher möglicherweise eine Beobachtungsfunktion hatte.

Dritte Etappe "Obere Albtalschanze - Tiefenhäusern", ca. 2,5 km
Obere Albtalschanze - Tiefenhäuserner Moor (Wanderparkplatz) - Weg entlang der B 500, dann durch Waldungen und über Wiesen - Fußgängerunterführung nach Tiefenhäusern

Das 4,7 ha große Tiefenhäuserner Moor ist ein Stück fast noch unberührter Natur. Das Hochmoor geht am Rand in ein Flachmoor über. Vom Wanderparkplatz aus gibt es auf Bohlen einen Rundweg durch das Moor. Tiefenhäusern wird erstmals 894 als "Tiufherreshusun" erwähnt. Das Kloster St. Gallen hatte hier Grundbesitz, im 13. Jahrhundert erlangte St. Blasien die Ortsherrschaft. An Sehenswürdigkeiten bietet Tiefenhäusern die St. Anna-Kapelle und die Johannis-Kapelle, ferner der Historische Landgasthof Rössle - eine alte Posthalterei aus dem Jahr 1762, seit 2003 im alten Stil restauriert.

Vierte Etappe "Tiefenhäusern - Bannholz", ca. 4,0 km
Tiefenhäusern - leicht aufwärts zur Johann Babtist-Kapelle - Beschilderung "Klosterweg" - beim Flöschplatz die Straße nach Nöggenschwiel überqueren (Abstecher zur Brauerei Waldhaus möglich) - Bannholz

Die Johann Baptist-Kapelle von 1703 soll wie die Agathakapelle zwischen Heubach und Nöggenschwiel und die Sebastianskapelle oberhalb Aichen auf den Grundmauern eines römischen Beobachtungspostens errichtet worden sein. Der Weiler Aisperg liegt auf einer nach Südosten geniegten Aussichtsterasse. Er wurde erstmals in einer Schenkung an das Kloster St. Gallen im Jahre 890 genannt. Bannholz wird erstmals 871 als "ballinholz" erwähnt, im Jahre 1493 wurde die Kapelle errichtet und 1t04 dem Heiligen Sebastian geweiht.

Fünfte Etappe "Bannholz - Gurtweil", ca. 8,0 km
Bannholz - Samlischbuck. Von hier Richtung Gurtweil mit zwei Möglichkeiten: Eine endet in Gurtweil, eine führt über das Wildgehege nach Waldshut: Samlischbuck - hungerberg - Überquerung einer kleinen Teerstraße - an einem Grillplatz vorbei durch das Wiesengelände auf ein Teersträßchen - Variante 1: Von hier Richtung Eibenkopf - Wildgehege - Waldshut. Variante 2: Gurtweil über den Prälatenweg.

Im Naturschutzgebiet Eibenkopf befindet sich der größte Eibenbestand Südbadens. Diese sehr langsam wachsenden seltenen Nadelbäume dienten früher besonders als hochwertiges Bogen- und Armbrustholz. 1646 kam die Herrschaft Gurtweil an St. Blasien. Damit wurde dieser Ort zu einem wichtigen klösterlichen Verwaltungssitz. Im Schloss saßen die Pröpste für die Verwaltung der Kostergüter und die Seelsorge des Dorfes, im Pfarrhaus amteten Obervögte als Verwalter der Ritterschaft Gurtweil un der Herrschaft Gutenburg. Außerdem besaß St. Blasien mit Gurtweil einen wichtigen Übergang über die Schlücht Richtung Klettgau und Zurzach.

Fünfte Etappe (Alternative) "Bannholz - Waldshut", ca. 6,0 km
Bannholz - Gupfen (780 m.ü.M.) - Naturschutzgebiet "Samlischbuck" - bei der Abzweigung "Samlischbuck" rechts zur B 500 - Waldkirch - auf der Straße durch dads Dorf hindurch zu einem Aussiedlerhof - dort links von der Straße weg - Waldkircher Kapelle - Waldshut

Auf dem Samlischbuck befindet sich ein sehenswertes Fohrnwäldchen mit einer Flora aus der zeit der Rekultivierung der Muschelkalkhochfläche. Waldkirch ist ein geschichtsträchtiges Dorf, das erstamsl 858 erwähnt wird. Die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt wurde 1758 erbaut. zu ihrem Sprengel gehörten früher fast alle Ortschaften der Umgebung. Ein Endpunkt des Klosterweges ist die alte Waldstadt Waldshut, das die Habsburger im späten 13. Jahrhundert als "Hut des Waldes" anlegten. Hier befand sich der Sitz ihres Waldvogtes über die Grafschaft hauenstein und hier findet man auch den ehemaligen St. Blasianischen Amtshof im ältesten erhaltenen Haus der Stadt unterhalb des Johannisplatzes.


Note


all notes on protected areas

Public transport

Bus bis St. Blasien, Busbahnhof

Getting there

B 500 bis Häusern, dann L 149 bis St. Blasien

Parking

Parkhaus am Busbahnhof St. Blasien (Startpunkt), Parkhaus am Kornhaus Waldshut (Endpunkt), dazwischen zahlreiche Parkmöglichkeiten entlang der Strecke

Coordinates

DD
47.760440, 8.131350
DMS
47°45'37.6"N 8°07'52.9"E
UTM
32T 434903 5290040
w3w 
///gents.sample.undergo
Arrival by train, car, foot or bike

Equipment

festes Wanderschuhwerk, Regenschutz, Verpflegung aus dem Rucksack

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4.0
(1)

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Reviews
Difficulty
moderate
Distance
29.7 km
Duration
8:14 h
Ascent
505 m
Descent
922 m
Highest point
945 m
Lowest point
339 m
Multi-stage route Scenic Refreshment stops available Cultural/historical interest Geological highlights Botanical highlights

Statistics

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Features
Maps and trails
Distance  km
Duration : h
Ascent  m
Descent  m
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Lowest point  m
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